Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich danke den Wählerinnen und Wählern, die mich mit ihrer Stimme unterstützt haben. Vielen Dank für Ihr/Euer Vertrauen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit diesem Brief wende ich mich persönlich an Sie.

Ich möchte Ihnen meine Motivation und meine Eignung für das wichtige Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde erläutern.

 

In den letzten Wochen habe ich die Unterstützung und den Zuspruch vieler Bürgerinnen und Bürger aus Ellerstadt, Friedelsheim, Gönnheim und Wachenheim spüren dürfen. Sie haben mich bestärkt, erneut für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wachenheim zu kandidieren. 

Herzlichen Dank dafür!

Es ist mein Ziel, unsere Verbandsgemeinde zu stärken und zu einen. Ich setze mich dafür ein, dass alle Ortsgemeinden miteinander arbeiten und nicht gegeneinander.

 

Es muss nicht immer Gewinner und Verlierer geben:    Alle Ortsgemeinden sitzen in einem Boot.

Alle Ortsgemeinden profitieren über die Umlage von Steuereinnahmen voneinander und nur gemeinsam können wir die Aufgaben der Zukunft bewältigen.


An der Universität Mannheim habe ich Mathematik und Geographie studiert. Für unsere Verbandsgemeinde ist es von Vorteil, wenn der Bürgermeister die Veränderung von Verkehrsströmen beurteilen, die Probleme von Ortsgemeinden richtig einschätzen und die  gewaltigen Potenziale unserer Verbandsgemeinde im Bereich des „sanften Tourismus“ 

erkennen kann. Sicherer Umgang mit Zahlen ist ebenfalls eine gute Grundlage für die Aufgaben eines Bürgermeisters.

Schulen sind eine wichtige Aufgabe der Verbandsgemeinde

Meine privaten Erfahrungen als Vater schulpflichtiger Kinder und Ehemann einer Grundschullehrerin möchte ich zum Wohle der Kinder und Jugendlichen unserer Verbandsgemeinde einbringen. Als Oberstudienrat an der IGS Deidesheim und Wachenheim verfüge ich über berufliche Erfahrungen als Lehrer. Nach erfolgreicher Wahl werde ich diesen Beruf allerdings nicht mehr ausüben, sondern mich ganz auf die Aufgaben als hauptamtlicher Bürgermeister konzentrieren.

 

Seit 6 Jahren bin ich ehrenamtlicher  Bürgermeister der Stadt Wachenheim.

Die Bürgerinnen  und  Bürger der Stadt Wachenheim haben mir im Mai 2014 zum zweiten Mal das Vertrauen ausgesprochen. Ich möchte dieses Ehrenamt auch weiterhin ausüben. Es entspricht nicht meinem Charakter, eine mir übertragene Aufgabe vorzeitig zu beenden und damit die Wählerinnen und Wähler im Stich zu lassen.

Ortsbürgermeister und Verbandsbürgermeister in Personalunion

Der Gesetzgeber hat in § 71 der Gemeindeordnung eine solche Personalunion ausdrücklich vorgesehen: „Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde kann zugleich ehrenamtlicher  Bürgermeister einer Ortsgemeinde sein.“ Dies wird bereits in zahlreichen Verbandsgemeinden erfolgreich praktiziert, zum Beispiel in Maxdorf, Römerberg-Dudenhofen oder Waldsee.

 

Hintergrund dieser Regelung ist, dass nach § 68 Gemeindeordnung die Ortsgemeinden die Richtung vorgeben: Es ist Aufgabe der Verbandsgemeindeverwaltung, die Beschlüsse der Ortsgemeinderäte und die Entscheidungen der Ortsbürgermeister umzusetzen. Ein Verbandsbürgermeister ist also kein „Vorgesetzter“ eines Ortsbürgermeisters. Er ist vielmehr Dienstleister für die Ortsbürgermeister. Lassen Sie sich deshalb nicht durch einen künstlich konstruierten Gegensatz von Ortsgemeinden und Verbandsgemeinde verunsichern. Gleichzeitig ehrenamtlicher Stadtbürgermeister und hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde zu sein, stellt keinen Interessenskonflikt zwischen Ortsgemeinden und Verbandsgemeinde dar.

Wir gehören zusammen und erreichen unsere Ziele gemeinsam

Es ist in meinen Augen ein Schlag ins Gesicht aller ehrenamtlich tätigen Menschen, dass die Übernahme einer solchen Aufgabe gegen eine Wahl als haupt-amtlicher Bürgermeister sprechen soll.

Einer der Vorteile meiner freiwilligen Tätigkeit in der Stadt Wachenheim: Ich kenne die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger und der Ortsgemeinden. In meinem Amt als Stadtbürgermeister habe ich nicht nur

Verwaltungserfahrung, sondern darüber hinaus auch

kommunalpolitische Führungserfahrung erlangt, die ich zum Wohle aller einbringen werde.

 

Für die gesamte Verbandsgemeinde übernehme ich ebenfalls seit Jahren Verantwortung. Als Vorsitzender des Vereins für Tourismus und Kulturförderung, als Vorsitzender des Trägervereins Jugendarbeit der Verbandsgemeinde oder als stellvertretender Vorsitzender des Forstzweckverbands Mittelhaardt konnte ich zahlreiche Projekte voranbringen.

Beispiele sind die Einbindung aller Ortsgemeinden in die Tourismusförderung, die Beteiligung am gemeinsamen Unterkunftsverzeichnis mit der Südlichen Weinstraße, das Spielmobil der Verbandsgemeinde, die Förderung der offenen Jugendarbeit und der Pfadfinder und der

kirchlichen Jugendarbeit, Ausbau der Ferienprogramme und vieles mehr.

Gerade am Beispiel des Forstzweckverbandes zeigt sich,dass für die Orte in den

Verbandsgemeinden Wachenheim und Deidesheim

Kooperationen sinnvoll und wichtig sind. Der Wald kann gemeinsam effizienter und nachhaltiger bewirtschaftet werden. Dabei muss die Eigenständigkeit der Ortsgemeinden immer gewahrt bleiben. Eine Zwangsfusion der Verbandsgemeinde steht weiter im Raum - auch wenn die Landesregierung Wachenheim

zunächst nicht mehr vorrangig nennt.


 


Keine Fusion um jeden Preis !

Einer Fusion um jeden Preis werde ich nicht zustimmen !

Ich werde mich weiter für sinnvolle Kooperationen einsetzen und Verantwortung übernehmen. In der gemeinsamen Waldbewirtschaftung haben wir das bereits umgesetzt und im Tourismus wäre Ähnliches möglich.

 

Die Stadtwerke Wachenheim haben unter meiner Verantwortung die Energeiwende konsequent vorangetrieben. In den letzten fünf Jahren wurden zehn Photovoltaikanlagen installiert und das Blockheizkraftwerk erneuert, das auch Kita und Feuerwehr mit Wärme versorgt. Alle Kunden der Stadtwerke werden mit 100 % Strom aus Wasserkraft versorgt. In 

diesem Bereich sehe ich in der Verbandsgemeinde noch große Entwicklungsmöglichkeiten.